Modelle 2.9-6.9
Die Wavepalette bei Ezzy wurde aufgeteilt in das Wave Panther und das Freewave um noch eine bessere Anpassung an spezifische Anforderungen zu erreichen.
Erste Fremdtests beschreiben das Wave Panther als das beste Wave aller Zeiten. Hier eine Beschreibung der neuen Linie:
Das brandneue Wave Panther
Das Wave Panther tritt die Nachfolge des legendären Wave SE mit seiner nahezu perfekten Mischung aus Leistung und traumhaften Handling in „bullet proof“ Bauweise an.
Bauweise: Heavy Duty mit besten Materialien und dem neuen Custom Technora
Kein Monofilm. Neues Material im Liek: Spezialanfertigung exklusiv für Ezzy aus 100% Technora. Technora ist ein Aramid ähnlich Kevlar aber mit viel besserer UV Resistenz und höherer Flexibilität. Im Vergleich zu Standard X-Ply ist es viel reißfester und gleichzeitig dünner, was sich gleichermaßen positiv auf das Gewicht und die Haltbarkeit auswirkt. Die Schwächung des Materials durch UV Strahlen dauert fast doppelt so lange im Vergleich zu herkömmlichem X-Ply. Bei Wettbewerbern kommt - wenn überhaupt - nur standardmäßiges Technora oder einfachster X-Ply zum Einsatz, welches eine niedrigere Reißfestigkeit aufweist.
Segelschnitt: Kürzerer Gabelbäume und weniger Profil im Fußbereich
Der gravierendste Unterschied zum Wave SE besteht in der deutlichen Kürzung der Gabelbaumlänge. Die Segelfläche wird gleichmäßig auf das gesamte Liek verlagert. Je größer das Segel, desto größer der Unterschied im Vergleich zum Vorjahr, beim 6,3 z.B. 7 cm kürzerer Gabelbaum. Das Handling des Segels wird dadurch deutlich verbessert, vor allem bei Tricks und beim Wellenabreiten.
Eine weitere deutliche Veränderung ist die Reduktion des Profils im Bereich der untersten Latte. Dies führt zu einer verbesserten und weniger kräftigen Rotation des Segels ohne jedoch die Leistung im unteren Windbereich zu schmälern.
Insgesamt fühlt sich das Segel leichter und noch ruhiger an als das 2008er Wave SE.
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Unser Eindruck nach 2 Tagen Fahrtest ist, daß das Segel gegenüber den Vorjahren mächtig obendrauf gelegt hat. Wo das 2007er Modell noch schwerer vom Gefühl her und im Vergleichsfahrtest auch langsamer als z.B. das spritzige Tushingham Rock war, so ist nach dem deutlich agileren 2008er nun ein noch leichteres und spritzigeres Wavesegel für Welle und Flachwasser herausgekommen.
Es gleitet zwar etwas verhaltener als das kräftigere Freewave an, dafür bleibt der Segeldruck immer locker flockig leicht und die Endgeschwindigkeit kann sich sogar mit dem Tushingham Storm durchaus messen. Im Manöver flutscht das Segel wie Watte auf die andere Seite ohne jeglichen Ruck oder ein Geräusch, was wohl auch an den neuen Materialien liegt (das Freewave fühlt/hört sich knackiger an und ist materialtechnisch aufgebaut wie das Wave SE 2008).
Das Segel fühlt sich überaus modern und knackig an, auch im überpowerten Bereich läßt es sich ohne Anstrengung fahren. Auch im bauchigen Trimm sind bei fetten Böen, wenn überhaupt, so nur kurze minimale Korrekturen erforderlich. Ein Auffieren war nie erforderlich trotz Böen über 8 Bft. am Testtag mit dem 5.0er. Manöver um dem Mast sind noch einfacher als mit dem 2008er Modell, also auch fürs Flachwassermanövertraining eine Wucht.
Die Tests für die Saison werden sich kaum damit begnügen können nur die Mega-Ausstattung und -Verarbeitung, die mal wieder vom Allerfeinsten ist, hervorzuheben. Auch fahrtechnisch liegt das Wave Panther ganz weit vorne und wird ganz viele neue Kunden und Fans gewinnen.
Darüber hinaus sind wir sehr auch auf die übrigen Farben gespannt. Unser Testsegel ist mit seinem satten Rot-Orange und den abgesetzten Schwarztönen ein echter Hingucker.