Der nachfolgende kleine Neopren-Ratgeber wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch:
Aquata-Euras GmbH, Neuendorfstr. 23d
16761 Hennigsdorf-Berlin, Deutschland
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Neopren-Ratgeber:
Flatlock-Naht
Eine Flatlock-Naht ist aus dem Bekleidungsbereich bekannt. Sie kann nur auf dünnen 2 - 2,5 mm starken Materialien angewandt werden und wird nicht verklebt. Bei uns wird diese Verarbeitungsmethode aus-schließlich bei Sommeranzügen eingesetzt, wo Wasserdichtigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Blindstichvernähung
Verklebte Neoprenteile werden mit einem Faden auf jeder Seite vernäht, ohne das Material dabei zu durchstechen. Somit sind die Nähte und wasserdicht und flexibel.
Titan Neopren
Bei diesem Material ist in den Klebstoff, der die Innenbeschichtung hält, fein verteilt eine Titan- mischung eingebracht. Diese dient dem Zweck die körpereigene Wärmestrahlung zu reflektieren und damit zu einer Verringerung des körperlichen Energieverbrauchs beizutragen. Wir verbinden diese Titanbeschichtung mit einer "Metal-Plush" Beschichtung auf der Innenseite des Anzuges.
Metal-Plush Beschichtung (eine einfachere Variante findet sich auch bei Surfanzügen)
Ein besonders verarbeitetes Nylon mit einem hohen Flor wird als Innenschicht mittels Stricktechnik verarbeitet. Durch dieses spezielle Material werden Unebenheiten auf der Haut ausgeglichen, so daß Wasser in seiner Strömung am Körper behindert wird, und gleichzeitig mikroskopisch kleine Luftblasen zwischen den Fasern gehalten werden. Dadurch wird die Haut "auf Abstand" zum Neopren gehalten. Die Wärmewerte des Anzuges verbessern sich bedeutsam. Eine Metal-Plush Beschichtung enthält kein Metall, das Hautallergien auslösen könnte.